Den Bedienern wird empfohlen, ein Wartungsprotokoll für die Ausrüstung zu erstellen, in dem jeder Austauschzeitpunkt und die Nutzungsdauer der gebogenen Nadeln aufgezeichnet werden, und differenzierte Austauschzyklen basierend auf der Art der verwendeten Nähmaterialien (z. B. Denim oder Leder) zu entwickeln.
Die Haltbarkeit gebogener Nadeln variiert je nach Marke erheblich. Gebogene Nadeln aus einer mit Titan beschichteten Legierung können die Lebensdauer im Vergleich zu Standardstahlnadeln um etwa 30 % verlängern. Beim Austausch sollte darauf geachtet werden, den Abstand zwischen der gebogenen Nadel und dem Greifer zu kalibrieren (Standardwert: 0,05–0,1 mm). Außerdem sollte eine spezielle Nadellehre verwendet werden, um den Winkel der Nadelspitze zu überprüfen, um eine ordnungsgemäße Maschenbildung und Erfassung durch die Maschinennadel sicherzustellen. Nach Abschluss sollte die Maschine im Leerlauf probegefahren werden, um zu prüfen, ob die Stichspannung gleichmäßig und stabil ist.
