Treten häufig Fehlstiche auf, sollte die Synchronisation zwischen Nadel und Drehgreifer überprüft werden. Wenn die Nadelstange ihre unterste Position erreicht, sollte die Greiferspitze 2,5–3 mm von der Nadelmittellinie entfernt sein und der Einhakvorgang sollte abgeschlossen sein, wenn das Nadelöhr 1,5–2 mm über die Stichplattenoberfläche ragt.
Bei zeitweiligen Fehlstichen beim Nähen dicker Materialien versuchen Sie, die Nadelstangenhöhe um 0,3–0,5 mm anzuheben, um die Maschenstabilität zu verbessern, und ersetzen Sie die Stichplatte durch eine spezielle Stichplatte für schwere Materialien mit einer U-förmigen Nut. Beim Umgang mit elastischen Strickstoffen kann die Verwendung eines Differenzialtransportmechanismus in Kombination mit der Reduzierung des Nähfußdrucks auf unter 1,5 N die durch Dehnung des Stoffes verursachte Maschenverformung wirksam minimieren.
Zu beachten ist außerdem, dass sich auf dem Aufnahmemechanismus angesammelter Schmutz aufgrund langfristiger mangelnder Reinigung oder verschlissener Transporteure zu unregelmäßigen Fehlstichen führen kann. Daher ist eine regelmäßige Demontage, Inspektion und die Anwendung von Spezialschmierfett erforderlich.
