Beobachten Sie während des Betriebs zunächst die Stichbildung:
· Wenn der Oberfaden auf der Stoffoberfläche schwimmt und Schlaufen bildet, drehen Sie den Oberfadenspannungsknopf im Uhrzeigersinn, um den Druck zu erhöhen.
· Wenn der Unterfaden als gerade Linie auf der Oberfläche erscheint, stellen Sie die Unterfadenspannung durch Feineinstellung der Spulenkapselschraube ein.
Bei elastischen Stoffen wird empfohlen, das Differentialvorschubverhältnis um 10–15 % zu erhöhen, um Dehnungsverformungen auszugleichen.
Befolgen Sie bei der Justierung das Prinzip „Mikrojustierung und schrittweises Testen“. Jede Drehung des Spannungsknopfs sollte innerhalb von 15° kontrolliert werden und eine 5 cm lange Testnaht sollte auf Materialresten derselben Charge genäht werden, um das Ergebnis zu überprüfen.
Es ist außerdem wichtig zu beachten, dass die Oberfadenspannung bei jeder 1-mm-Zunahme der Stoffdicke um ca. 0,3–0,5 N erhöht werden sollte. Mit einem Spannungsprüfer können die Werte kalibriert und zur künftigen Konsistenz in einer Referenztabelle für Geräteparameter aufgezeichnet werden.
