Die Kalibrierung des Vorschubzeitpunkts sollte an der Bewegungsbahn des Transporteurs ausgerichtet sein. Wenn die Nadel zu steigen beginnt, sollten die Transporteure gleichzeitig um 0,8–1,2 mm vorrücken, um die Stichgleichmäßigkeit zu optimieren. Die Positionierung des Drehgreifers sollte mithilfe einer Dreipunkt-Ausrichtungsmethode angepasst werden, um den Greiferwinkel einzustellen. Dabei muss sichergestellt werden, dass der Abstand zwischen der Greiferspitze und der Nadel innerhalb von 0,05 mm liegt, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines Fadenbruchs erheblich verringert wird.
Der Nähfußdruck muss je nach Stoffstärke stufenweise angepasst werden. Für leichte Stoffe wird ein Druckbereich von 20–30 N empfohlen, während schwerere Materialien einen erhöhten Druck von 50–70 N erfordern, um einen stabilen Stofftransport zu gewährleisten. Die Feinabstimmung der Stichlänge kann über das Stichlängenrad in Abstimmung mit der Höheneinstellung des Transporteurs erfolgen. Beim Nähen von elastischen Stoffen sollte die Stichlänge auf 1,5–2 mm reduziert werden, um die Stichstabilität zu erhöhen.
Es ist besonders wichtig zu beachten, dass zur quantitativen Kalibrierung während der Einstellung professionelle Fühlerlehren und Messuhren verwendet werden sollten, um Parameterabweichungen zu vermeiden, die allein durch erfahrungsbasierte Einstellungen verursacht werden.

